Ich kenne das Funktionieren nicht nur aus der Theorie

Schon früh habe ich gelernt, mich anzupassen, Erwartungen zu erfüllen und stark zu sein.

Lange dachte ich, dass es einfach dazugehört, für andere da zu sein, weiterzumachen und die eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen.

Für mich war Funktionieren kein Warnsignal.
Es war normal.

Erst viel später habe ich verstanden, dass ich nicht leben muss, um es allen anderen recht zu machen. Dass ich NEIN sagen darf. Dass meine Grenzen genauso wichtig sind wie die Bedürfnisse anderer.

Und dass ich für andere da sein kann, ohne mich selbst dabei zu verlieren.

Mein Weg zu dieser Erkenntnis war allerdings alles andere als geradlinig.

Zurück ins Leben ging es nicht mit einem großen Schritt

Es gab nicht diesen einen Moment, an dem plötzlich wieder alles gut war.

Mein Weg zurück bestand aus vielen kleinen Schritten. Aus Therapie, aus Menschen, die mir Halt gaben, wenn ich selbst kaum daran glauben konnte, dass es wieder anders werden könnte – und irgendwann auch aus meiner eigenen Entscheidung, weiter nach Möglichkeiten zu suchen.

Ich wollte verstehen, was mit mir passiert war. Warum ich so lange funktioniert hatte. Warum ich meine eigenen Grenzen und Bedürfnisse immer wieder übergangen hatte. Und vor allem wollte ich herausfinden, was ich selbst verändern konnte.

Ich begann, mich intensiver mit mir, meiner Gesundheit und den Zusammenhängen hinter Stress und Belastung auseinanderzusetzen.

Es gab Fortschritte und Rückschritte. Tage, an denen ich wieder Hoffnung hatte, und Tage, an denen mir selbst die Motivation fehlte.

Genau deshalb weiß ich heute: Veränderung braucht nicht immer noch mehr Disziplin. Manchmal braucht sie vor allem Zeit, die richtigen Schritte – und Menschen, die an deiner Seite bleiben, wenn du selbst gerade nicht weiterweißt.

Aus einem neuen Anfang wurde eine neue Richtung

Als es mir gesundheitlich wieder besser ging, brachte mich ein guter Freund auf eine Idee: Warum machst du nicht die Pflegeausbildung?

Er kannte mich gut. Er wusste, wie viel Empathie und Hingabe in mir steckt und dass ich schon immer ein Mensch war, der andere wahrnimmt, mitfühlt und gerne für sie da ist.

Also wagte ich noch einmal einen Neuanfang, absolvierte meine Pflegeausbildung und begann anschließend selbst in der Pflege zu arbeiten.

Dort begegnete ich immer wieder Frauen, die nach außen genau das taten, was auch ich so lange getan hatte:

Sie funktionierten.

Sie kamen zur Arbeit. Übernahmen Verantwortung. Kümmerten sich um andere. Hielten durch. Und gleichzeitig konnte man bei manchen spüren, wie wenig Kraft eigentlich noch für sie selbst übrig war.

Ich erkannte vieles wieder.

Und mir wurde immer klarer: Ich möchte Menschen nicht erst dann erreichen, wenn nichts mehr geht. Ich möchte sie früher erreichen.

Ich wollte deshalb nicht nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus verstehen, was dauerhafte Belastung mit uns macht.

Neben meiner Arbeit begann ich, mich fachlich weiterzubilden. Schließlich folgten meine Ausbildungen im Bereich Burnout- und Stresscoaching, Resilienz und Gesundheitsberatung.

Was zunächst aus meinem eigenen Bedürfnis entstanden war, Zusammenhänge besser zu verstehen, entwickelte sich immer mehr zu einer neuen beruflichen Richtung.

Und irgendwann wurde daraus eine Entscheidung:

Ich möchte meine Erfahrung, mein Wissen und meine Leidenschaft, Menschen zu begleiten, zu meiner Aufgabe machen.

REBALANCE ist nicht am Schreibtisch entstanden

REBALANCE ist aus meinem eigenen Weg, meinen Erfahrungen mit anderen Menschen und meinem fachlichen Wissen entstanden.

Ich weiß, wie selbstverständlich Funktionieren werden kann. Wie lange man sich selbst erzählen kann: „Das ist eben so.“

Dass man stark sein muss. Dass andere einen brauchen. Dass man keine Zeit hat, sich auch noch um sich selbst zu kümmern. Dass ein NEIN egoistisch wäre. Dass man erst alles andere erledigen darf, bevor man selbst an der Reihe ist.

Genau diese Gedanken kannte ich selbst.

Heute weiß ich: Nur weil etwas über Jahre normal geworden ist, bedeutet es nicht, dass es so bleiben muss.

Veränderung beginnt für mich deshalb nicht mit noch mehr Disziplin oder einer weiteren Liste von Dingen, die man unbedingt tun sollte.

Sie beginnt damit, sich selbst wieder wahrzunehmen. Zu verstehen, was eigentlich in einem vorgeht. Die eigenen Bedürfnisse und Grenzen ernst zu nehmen und Schritt für Schritt herauszufinden, was im eigenen Leben anders werden darf.

Genau daraus ist auch mein Wunsch entstanden, Frauen heute früher zu erreichen – bevor Funktionieren zum Dauerzustand wird und bevor nichts mehr geht.

Und wenn Veränderung bereits schwerfällt, möchte ich nicht von außen sagen, was jemand „einfach machen“ sollte. Ich möchte verstehen, wo dieser Mensch gerade steht, und ihn von dort aus begleiten.

Was du von mir erwarten kannst

Ich glaube nicht an Lösungen von der Stange. Menschen, Lebenssituationen und Belastungen sind unterschiedlich – und genauso individuell darf auch Begleitung sein.

Mir ist wichtig, dass du dich gesehen und ernst genommen fühlst. Ohne Bewertung. Ohne Druck. Und ohne das Gefühl, schon wieder etwas perfekt machen zu müssen.

1. VERSTÄNDNIS

Du musst dich nicht erklären oder rechtfertigen.
Ich möchte verstehen, wie dein Leben wirklich aussieht – nicht, wie es theoretisch aussehen sollte.

2. EHRLICHKEIT

Ich werde dir nicht nach dem Mund reden.
Manchmal braucht Veränderung auch einen neuen Blick auf Dinge, die über Jahre selbstverständlich geworden sind. Dabei bleibe ich wertschätzend, aber klar.

3. ALLTAGSTAUG-
LICHKEIT

Eine Strategie ist nur dann hilfreich, wenn sie in dein Leben passt.
Deshalb geht es nicht um perfekte Routinen, sondern um konkrete Veränderungen, die auch zwischen Arbeit, Familie und Verpflichtungen umsetzbar sind.

4. BEGLEITUNG

Du musst Veränderung nicht alleine schaffen.
Es wird Tage geben, an denen vieles leichtfällt – und andere, an denen Motivation und Kraft fehlen. Auch diese Tage dürfen Teil des Weges sein.

Meine fachliche Basis

Pflegefachkraft
Burnout- & Stresscoach
Resilienzcoach
Gesundheitsberaterin

Meine beruflichen Erfahrungen und Weiterbildungen verbinde ich mit einem Blick auf den Menschen als Ganzes. Dabei ist mir besonders wichtig, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und daraus konkrete, umsetzbare Schritte für den Alltag abzuleiten.

Heute fühlt sich mein Leben wieder wie meines an

Heute bin ich dankbar für ein Leben, das sich wieder wie meines anfühlt.

Nicht, weil plötzlich alles perfekt ist. Auch mein Leben kennt stressige Tage, Herausforderungen und Momente, in denen nicht alles nach Plan läuft.

Der Unterschied ist: Ich verliere mich selbst darin nicht mehr.

Ich habe Menschen an meiner Seite, auf die ich mich verlassen kann. Einen Partner, der zu mir steht. Ich genieße die Zeit mit meiner Familie und meinen beiden Enkelkindern – und ich habe gelernt, dass auch meine eigenen Bedürfnisse einen Platz in meinem Leben haben dürfen.

Heute kann ich Grenzen setzen. NEIN sagen. Um Unterstützung bitten. Und ich muss nicht mehr versuchen, es jedem recht zu machen.

Vielleicht bedeutet genau das für mich heute Gesundheit:

Nicht ein Leben ohne Belastungen – sondern ein Leben, in dem ich mich selbst nicht mehr verliere.

Vielleicht beginnt auch für dich hier etwas Neues

Ob du selbst etwas verändern möchtest oder nach einem Angebot für dein Unternehmen suchst – hier findest du den passenden nächsten Schritt.

Für dich

REBALANCE Mentoring

Persönliche Begleitung für Frauen, die nicht länger nur funktionieren möchten und bereit sind, etwas zu verändern.

Für Unternehmen

Gesunde Mitarbeiter:innen stärken

Praxisnahe Impulse und Workshops rund um Stressprävention, Stresskompetenz, Regeneration und Resilienz.